Substrate

Im Gartenbau werden mit dem Begriff Substrate Nährböden aller Art bezeichnet, einschließlich dem gewachsenen Erdboden, der durch seinen jeweiligen Bodentyp gekennzeichnet wird.

Einheitserden und Torfkultursubstrate, werden im Gartenbau als industriell gefertigte Erden verwendet. Sie sind standardisiert, frei von Schädlingen und Krankheiten und im Vergleich zu selbst hergestellten Betriebserden oft von geringerem Gewicht (Transportvorteil). 

  • Blähton, auch Lekaton, wird als festigender Zuschlagstoff mit geringer Dichte in Erden eingesetzt oder als erdeloses Substrat für Hydrokulturen
  • Perlit, Vermiculit, Blähschiefer werden als mineralischer Zuschlag geringer Dichte zur besseren Luftführung zum Beispiel in Stecklingserden, Aussaaterden und Pikiererden verwendet;
  • Kunststoffe wie Styromull (aus Polystyrol, wasserabweisend) oder Hygromull, Polyurethanschaum, mit hohem Wasseraufnahmevermögen werden als synthetische Zuschlagstoffe beigemischt;
  • In den letzten Jahren wurden verstärkt Bodenhilfsstoffe entwickelt, die hochporös und mineralisch aufgebaut sind und als Wasserspeicher bzw. Bodenoptimierer dienen. Auch Zusätze mit Hydrogel-Polymer sind üblich. Diese Wasser und Nährstoffe speichernden Kompositmaterialien sind auch als Zuschlagstoffe zu Pflanz- und Kultursubstraten geeignet.
  • weitere organische Zuschlagstoffe sind meist Abfälle aus anderen Produktionen, wie zum Beispiel Grasspelzen, Holzfasern, Kokosfasern oder Rinde.
  • Steinwolle aus erhitztem Dlomit wird als erdeloses Substrat im Gemüsebau und Zierpflanzenbau eingesetzt;
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